Betrieblicher KI-Beauftragter (IHK) Kompetenz für den sicheren und verantwortungsvollen KI-Einsatz
Online-Zertifikatslehrgang
Veranstaltungsziel
Die EU hat mit der KI-Verordnung (AI Act) klargestellt, dass Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen, die KI-Systeme entwickeln bzw. nutzen, auch die Verantwortung für die technischen, rechtlichen und ethischen Risiken tragen. Betriebliche KI-Beauftragte (IHK) können diese Risiken frühzeitig erkennen, bewerten und für ein angemessenes Risikomanagement sorgen. Damit übernehmen sie eine Schlüsselfunktion, um zukunftsfähige KI-Projekte entwickeln und umsetzen zu können.
KI-Beauftragte (IHK) können
- den Einsatz von KI umfassend analysieren und beurteilen.
- KI-Entscheiderinnen und -Entscheider konstruktiv beraten.
- KI-Leitlinien entwickeln und ein KI-Risikomanagement implementieren.
- den nachhaltigen Erfolg der Nutzung von KI sichern.
Unternehmen profitieren von einer eigenen, unternehmensspezifischen Expertise zur Risikovermeidung bzw. -minimierung sowie zur vorausschauenden Weiterentwicklung ihrer KI-Projekte und KI-Strategie.
Inhalt
Gesamtumfang Live-Online-Training (ca. 53 LStd.) zzgl. modulbegleitendes Selbstlernstudium (ca. 12 LStd.) Gesamt (ca. 65 LStd.)
Modul 1: Grundlagen der Künstlichen Intelligenz
- Wichtigkeit eines KI-Beauftragten im Unternehmen
- KI-Definitionen und -Kennzahlen
- KI-Technologien und Anwendungsfelder
Modul 2: Rechtliche Rahmenbedingungen und Compliance
- DSGVO, KI-VO der EU und weitere Haftungsthemen
- Risiken identifizieren, Wege zur Haftungsreduzierung
- Risikoklassifizierung und Risikomanagementsystem
Modul 3: Ethik und gesellschaftliche Auswirkungen von KI
- Ethikrichtlinien im Bereich von KI
- Bias, Diskriminierung und Notwendigkeit von Transparenz
- Rollen und Pflichten entlang des KI-Lebenszyklus
Modul 4: Risikomanagement und Sicherheitsaspekte
- Bedeutung des Risikomanagements anhand von Fallbeispielen
- technische, rechtliche und organisatorische Risiken
- Sicherheitsanforderungen für KI-Systeme, Checklisten und Sicherheitsaudits
- Maßnahmen zur Risikoreduktion entwickeln und bewerten
Modul 5: Implementierung und Governance im Unternehmen
- organisatorische Voraussetzungen
- Entwicklung einer KI-Strategie, Ressourcenplanung, Roadmap
- Zuständigkeiten und Schnittstellen der/des KI-Beauftragten, Abgrenzung zu verwandten Rollen
- Schulungsunterlagen selbst entwickeln
Modul 6: Praxisworkshop und Fallstudien
- eigene Projekte der Teilnehmenden, aktuelle Lösungsansätze analysieren und bewerten
- Praxistauglichkeit von eigenen Lösungen sicherstellen
Modul 7: IHK-Zertifikatstest
Eigene Projektarbeit (lehrgangsbegleitend) erstellen, die die differenzierte Beurteilung einer KI-Anwendung (idealerweise aus dem eigenen Unternehmen) darstellt. Die Ergebnisse sind in einer Präsentation darzustellen und anschließend in einem Fachgespräch zu diskutieren.
Jetzt neu: Mit adaptiver KILernplattform IHK AILA für individuelleres und effizienteres Lernen. Mehr dazu auf www.ihk-aila.de
Zielgruppe
Fach- und Führungskräfte im KI - (Projekt-)Umfeld, Datenschutz- und Compliance-Beauftragte, IT- und Innovationsmanager.
Technische Voraussetzungen: Betriebssystem mit einer aktuellen Version, jeweils mit Soundkarte/Soundausgabe und Anschluss für ein Headset // Kopfhörer mit Mikrofon (Headset), Webcam // Internetzugang mit mind. 0,6 Mbps Downstream und mind. 1 Mbps im Upstream (im Router oder unter Einstellungen/ Netzwerkgeschwindigkeit abrufbar) // Aktuelle Version eines HTML5-Browsers (z. B. Chrome, Firefox) // Per Link gelangen die Teilnehmenden in den virtuellen Klassenraum.
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OnlineDaten und Termine zur Veranstaltung
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Preis
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Kontakt
Elke Gögele
- 0751 409-194
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- E-Mail schreiben
- goegele@weingarten.ihk.de